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Strafbefehl erhalten – Was tun? Ihr Leitfaden zu Fristen, Einspruch und Handlungsoptionen

Ein unscheinbarer gelber Umschlag im Briefkasten, doch der Inhalt verändert schlagartig alles: Ein Strafbefehl. Vielen Betroffenen stockt beim Öffnen der Atem. Die dort festgesetzte Geldstrafe, eventuell sogar ein Fahrverbot – und plötzlich stellt sich die bange Frage: Bin ich jetzt vorbestraft? Was muss ich tun? Und wie schnell muss ich handeln?

Diese Unsicherheit ist verständlich. Ein Strafbefehl kommt oft überraschend und wirkt endgültig. Doch das ist er nicht – zumindest nicht sofort. Die nächsten Schritte entscheiden darüber, ob Sie mit einer Vorstrafe leben müssen oder ob es Wege gibt, das Verfahren anders zu gestalten. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über Strafbefehle wissen müssen, welche Fristen unbedingt einzuhalten sind und wie Sie Ihre Rechte optimal wahren.

Warum Sie jetzt handeln sollten – und zwar zeitnah

Portrait Rechtsanwalt Philipp Marquort, Fachanwalt für Strafrecht, Ihr Strafverteidiger

Über den Autor

Hallo aus Kiel! Ich bin Philipp Marquort, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht. Seit mehr als 21 Jahren verteidige ich Mandanten in Kiel, Schleswig-Holstein und Bundesweit gegen strafrechtliche Vorwürfe.

Sie haben eine Vorladung als Beschuldigter erhalten?
Dann melden Sie sich gerne.

Sie haben Post vom Gericht erhalten. Ein offizieller Umschlag liegt vor Ihnen, und vermutlich haben Sie sich bereits gefragt, was das zu bedeuten hat. Wenn ein Strafbefehl darin enthalten ist, sollten Sie diesen Brief keinesfalls ignorieren.

Was bedeutet ein Strafbefehl konkret? Es handelt sich um eine richterliche Entscheidung, die ohne mündliche Hauptverhandlung ergeht. Das Gericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft bereits über Ihre Schuld und die entsprechende Sanktion entschieden – Geldstrafe, Fahrverbot oder unter Umständen sogar Bewährungsstrafe.

Die entscheidende Information: Sie haben zwei Wochen Zeit, um auf den Strafbefehl zu reagieren. Nach Ablauf dieser Frist wird der Strafbefehl rechtskräftig und steht einem vollstreckbaren Urteil gleich – inklusive eines Eintrags im Führungszeugnis.

Nehmen Sie sich daher die Zeit, diesen Leitfaden aufmerksam zu lesen. Er enthält alle wichtigen Informationen zu Ihren Handlungsmöglichkeiten.

Was ist ein Strafbefehl und wie funktioniert das Strafbefehlsverfahren?

Das Strafbefehlsverfahren ist ein vereinfachtes strafrechtliches Verfahren, das bei weniger schwerwiegenden Delikten zur Anwendung kommt. Es ermöglicht eine zügige Erledigung ohne aufwändige Gerichtsverhandlung.

Bei welchen Delikten wird ein Strafbefehl erlassen?

Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Strafbefehl typischerweise bei Fällen, die sie als hinreichend geklärt betrachtet. Häufige Anwendungsbereiche sind:

  • Verkehrsdelikte – Geschwindigkeitsüberschreitungen, Fahren unter Alkoholeinfluss, Unfallflucht
  • Diebstahl und Ladendiebstahl – insbesondere bei geringeren Warenwerten
  • Betrug – etwa bei Leistungserschleichung oder kleineren Betrugsfällen
  • Körperverletzung – vor allem bei einfacher Körperverletzung
  • Beleidigung – zunehmend auch in sozialen Medien
  • Erschleichen von Leistungen – das sogenannte Schwarzfahren

Die rechtliche Grundlage für das Strafbefehlsverfahren findet sich in den §§ 407 ff. StPO (Strafprozessordnung).

Hinweis

Dies ist ein allgemeiner Informationstext. Bei konkreten rechtlichen Fragen sollten Sie einen Rechtsanwalt für Strafrecht konsultieren.

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