Rechtsanwalt Philipp Marquort
Fachanwalt für Strafrecht
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Urheberrecht

Das Urheberrecht schützt das Recht des Erschaffers an seinen Werken und regelt grundlegend die Verhältnisse zu Dritten. Das Urheberrecht schützt die unterschiedlichsten Werke. So sind Texte, Photografien, Grafiken, Musik, Filme Bühnenwerke geschützt. Eine Liste von allen möglichen Werkarten ist in § 2 UrhG geregelt.

§ 2 UrhG

Geschützte Werke

(1) Zu den geschützten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst gehören insbesondere:

1.
Sprachwerke, wie Schriftwerke, Reden und Computerprogramme;
2.
Werke der Musik;
3.
pantomimische Werke einschließlich der Werke der Tanzkunst;
4.
Werke der bildenden Künste einschließlich der Werke der Baukunst und der angewandten Kunst und Entwürfe solcher Werke;
5.
Lichtbildwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Lichtbildwerke geschaffen werden;
6.
Filmwerke einschließlich der Werke, die ähnlich wie Filmwerke geschaffen werden;
7.
Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pläne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen.

(2) Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen.

Dritte können Rechte vom Urheber übertragen bekommen haben, um das Werk zu nutzen. Dritte nutzen Werke des Urhebers ohne eine Nutzungsberechtigung vom Urheber bekommen zu haben. In all diesen Konstellationen helfe ich als Rechtsanwalt meinen Mandanten. Ich stehe den Kreativen zur Seite und helfe diesen bei der Verwertung ihrer Werke, in dem ich meinen Mandanten Verträge entwerfe, Verträge überprüfen.

Sollte es zu Rechtsverletzung kommen, helfe ich meinen Mandanten ihre optimal Ansprüche durchzusetzen.

Gerade im Bereich des Internets sind Urheberrechtsverstöße an der Tagesordnung. In Onlineshops oder bei ebay.de werden täglich Unmengen an Fotos, Textbeschreibung etc. unrechtmäßig durch Dritte genutzt. Hier helfe ich den Rechteinhabern dabei, die Rechte der Urheber wirksam durchzusetzen. Gegen unberechtigte Nutzungen kann sich der Urheber wirksam wehren. Ihm stehen Unterlassungsansprüche gegen den Verletzer zu. Ferner macht sich dieser dem Urheber gegenüber schadenersatzpflichtig. Unter Umständen stehen dem Urheber auch Auskunfts- und Vernichtungsansprüche gegenüber den Dritten zu.

Damit der Verletzer nicht besser dasteht, als der rechtmäßige Nutzer eines Werkes, ist durch den Gesetzgeber festgelegt worden, dass derjenige, der ein Werk rechtswidrig nutzt, zumindest den Urheber so stellen muss, als wenn er sich rechtzeitig um eine Lizenz gekümmert hätte. Diese Straflizenz erfolgt teilweise nach Listen und Tabellen. Teilweise kommen noch Zuschläge für Verletzungen hinzu. So erhält der Urheber oftmals im Falle einer rechtswidrigen Nutzung mehrere hundert Euro als Entschädigung.

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