Aktuelles

§ 31 BtMG eröffnet Beschuldigten im Betäubungsmittelstrafrecht die Möglichkeit einer Strafmilderung oder eines Absehens von Strafe. Der Beitrag erläutert die Voraussetzungen der Aufklärungs- und Präventionshilfe, die Ermessensentscheidung des Gerichts und die erheblichen Risiken einer Aussage. Eine frühzeitige anwaltliche Beratung ist unverzichtbar.
Ein Vorwurf der Kindesmisshandlung kann unvermittelt das gesamte Familien- und Berufsleben auf den Kopf stellen. Der Beitrag erklärt, welche rechtlichen Tatbestände in Betracht kommen, wie es zu falschen Anschuldigungen kommt und welche parallelen Verfahren bei Polizei, Jugendamt und Familiengericht drohen. Er zeigt, wie Sie sich mit einer durchdachten Verteidigungsstrategie wirksam zur Wehr setzen können.
Wer sexuell belästigt wurde, fragt sich häufig, ob eine Anzeige oder Klage noch möglich ist. Die Antwort hängt von der Rechtsfolge ab: Strafverfolgung, Schmerzensgeld oder arbeitsrechtliche Konsequenzen. Für jede gelten eigene Fristen, die unabhängig voneinander laufen.
Wer ohne gültige Fahrerlaubnis einen Unfall verursacht, sieht sich mit einem Bündel straf-, versicherungs- und zivilrechtlicher Konsequenzen konfrontiert. Neben einer Strafverfolgung nach § 21 StVG drohen Regressforderungen der Versicherung und zivilrechtliche Schadensersatzansprüche. Eine frühzeitige anwaltliche Beratung ist entscheidend, um die Folgen zu begrenzen.
Der Entzug der Fahrerlaubnis trifft viele unerwartet und wirft die Frage auf: Was tun? Der Artikel erklärt den Unterschied zum Fahrverbot, häufige Gründe, den Verfahrensablauf und Handlungsoptionen wie Widerspruch oder Eilantrag. Zudem wird die Rolle der MPU und die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beleuchtet.
Wer nach einem Verkehrsunfall beschuldigt wird, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben, steht schnell unter Druck. Eine Anzeige kann ein Ermittlungsverfahren auslösen und Auswirkungen auf Führerschein und Fahrerlaubnis haben. Doch nicht jede Beschuldigung entspricht dem tatsächlichen Geschehen.
Die Verjährung einer Drogenfahrt hängt von der rechtlichen Einordnung ab. Bei einer Ordnungswidrigkeit droht eine kurze Frist von einem Jahr, bei einer Straftat sind es mehrere Jahre. Entscheidend sind zudem mögliche Unterbrechungshandlungen im Verfahren.
Vergewaltigung in der Ehe war in Deutschland bis 1997 straflos. Erst mit dem 33. Strafrechtsänderungsgesetz wurde das Merkmal „außerehelich“ aus § 177 StGB gestrichen. Seit der Reform 2016 gilt zudem das „Nein heißt Nein“-Prinzip, das den Schutz vor sexuellen Übergriffen in Partnerschaften noch einmal deutlich erweitert hat.
Ein Unfall unter Alkoholeinfluss ist ein Schock und der Beginn eines komplexen Verfahrens. Bereits ab 0,3 Promille kann eine Straftat vorliegen, ab 1,1 Promille gilt absolute Fahruntüchtigkeit. Neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe drohen Führerscheinentzug, Punkte und Regressforderungen der Versicherung.